WPA stellen Menschen nicht in den Mittelpunkt

Zivilgesellschaftliche Organisationen beteiligen sich seit langem an den WPA-Verhandlungen. Sie haben unter anderem konkrete Forderungen vorgelegt, die aber von der EU nicht berücksichtigt wurden. Diese Forderungen beinhalten:
Die Beseitigung der Stillhalteklausel und Ausfuhrsteuern; die Abschaffung des Meistbegünstigungsklausel gegenüber Drittstaaten; das Verbot nichttarifärer Hemmnisse;Singapur-Themen; die geistigen Eigentumsrechte und Dienstleistungen.
Die Verhandlungen der WPA stellen eine Bedrohung für Kleinbauern und Frauen dar.

Zentrale Forderungen der Zivilgesellschaft:

  1. Beide Kontinente müssen sich verpflichten, , Handel als Mittel der regionalen Integration zu nutzen;
  2. Die EU muss die Anliegen der afrikanischen Verhandlungspartner und der zivilgesellschaftlichen Organisationen bei den laufenden WPA-Verhandlungen berücksichtigen;
  3. Die Umsetzungsteams, sowohl auf der Ebene der Afrikanischen Union (AU) als auch auf EU-Ebene, sollten anerkennen, dass die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen noch nicht unterzeichnet sind;
  4. Eine Überprüfung der Handelsbeziehungen sollte zu einer Überarbeitung des kommenden zweiten Aktionsplans der gemeinsamen Afrika-EU-Strategie führen;
  5. Die Initiative für handelsbezogene Hilfen (‚Aid for Trade’) sollte zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten erhalten, die über die Hilfen zur Exportproduktion hinausgehen. Die vereinbarten Maßnahmen sollten unter der eigenverantwortlichen Regie der afrikanischen Staaten laufen;
  6. WPA haben einen negativen Einfluss auf regionale Integration. Die politische Strategie hinter den WPA sollte überdacht werden;
  7. Die Handelsbeziehungen zwischen Afrika und der EU sollten entwicklungsfördernd, zu Gunsten der Armen und gleichstellungsorientiert gestaltet werden.

Newsletter Teaser

Newsletter

Melden Sie sich an und wir informieren Sie regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten!

 

Positionspapier

Lesen Sie das Positionspapier der Partnerkonferenz von Nairobi zur Afrika-EU-Strategie.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)