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VENRO WS

VENRO-Workshop in Addis Abeba

veranstaltungen

v.l.n.r.: J.Kotcho (ACDIC), M.Shewarega (CCRDA), Z.Makanya (PELUM), A.Abuom (TAABCO), J.Chilengi (ECOSOCC)

VENRO und der äthiopische NRO-Dachverband Consortium of Christian Relief and Development Association (CCRDA) haben am 15. und 16. Juli ein gemeinsames Treffen von europäischer und afrikanischer Zivilgesellschaft mit in der äthiopischen Haupstadt Addis Abeba veranstaltet.
„Civil Society and the Joint Africa-EU Strategy“ war der Titel des Workshops.

Afrikanische Partner von VENRO-Mitgliedsorganisationen diskutierten gemeinsam mit Vertretern des Economic, Social & Cultural Council of the African Union (ECOSOCC). Der ECOSOCC ist die institutionalisierte kontinentale Vertretung der afrikanischen Zivilgesellschaft in der Gemeinsamen Afrika-EU Strategie.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die frage, wie die Teilhabe der afrikanischen Zivilgesellschaft an der Umsetzung der Strategie verbessert werden kann. Einig waren sich die Teilnehmer, dass sie sich künftig stärker in den ECOSOCC einbringen wollen, was von den Vertretern des ECOSOCC begrüsst wurde.
Dies bietet den afrikanischen Partnern der VENRO-Mitglieder die Gelegenheit ihre Positionen und Forderungen bei politischen Entscheidungsträgern einzubringen.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier

Internationaler Workshop zu IRENA und der Afrika-EU-Energiepartnerschaft

irenabericht

Copyright by Brinkmann/VENRO

Energiearmut überwinden
Neue Strategien für Afrika erforderlich

Die Überwindung der Energiearmut ist eine Voraussetzung für Entwicklung. Deshalb sollten die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und die Afrika-EU-Energiepartnerschaft (AEEP) stärker zur Armutsbekämpfung genutzt werden. Dies ist das Ergebnis eines Internationalen Workshops zu Erneuerbaren Energien in Afrika, der am 14. Juni in Berlin stattfand. Veranstalter waren VENRO, das Forum Umwelt und Entwicklung und der Evangelische Entwicklungsdienst.

Der Zugang zu nachhaltiger Energie ist ein Schlüssel zur Armutsbekämpfung. Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und die Africa-EU-Energiepartnerschaft (AEEP) sind beide Institutionen, die die Nutzung Erneuerbarer Energien in Afrika vorantreiben wollen.
Ihre Arbeitsweisen sind dabei sehr unterschiedlich. Während AEEP den politischen Dialog verfolgt, baut IRENA gezielt ein Netzwerk von Experten auf, um das technische Know How zu vermitteln. Dies machten Hein Winnubst, Europäischer Ko-Vorsitz der AEEP und Mika Ohbayashi von IRENA, gleich zu Anfang der Tagung “ „New Dynamics for Renewable Energies in Africa – IRENA and the Africa-EU Energy Partnership deutlich.

Auf dem ersten Panel zur Rolle der  beiden Institutionen bei der Förderung Erneuerbarer Energien, diskutierten Wolfgang Moser vom österreichischen Außenministerium und Mika Ohbayashi von IRENA mit Vertretern der afrikanischen und europäischen Zivilgesellschaft. Österreich und Deutschland haben den Ko-Vorsitz bei der AEEP. Vertreter der Zivilgesellschaft waren Ibrahim Togola, Direktor der westafrikanischen Umweltorganisation Mali Folkecenter und Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung. Dieser forderte, dass beide Institutionen sich in der Öffentlichkeit bekannter machen und die Zivilgesellschaft systematisch mit einbeziehen müssen.
Alle Teilnehmer der Diskussion waren sich einig, dass Beteiligung und Demokratie Voraussetzung für eine fortschrittliche und nachhaltige Energiepolitik seien.

Nachmittags stand die Frage im Mittelpunkt, welche Strategie-Konzepte Afrika benötigt, um die Energieversorgung zu verbessern. Dazu nahmen Christian Ruck, von der CDU/CSU-Fraktion, Jean-Kuc Ekwa von der kongolesischen Nichtregierungsorganisation Church of Christ (ECC), Claudia Hanisch von der Deutschen Solar AG und Hans Peter Zerfas von World Vision Deutschland Stellung. Kritisiert wurde, dass die europäischen und afrikanischen Regierungen bisher vor allem Großinfrastrukturprojekte und die Energieversorgung  in den Städten Afrikas fördern.

IRENA und die Afrika-EU-Partnerschaft können oder sollten gemeinsam Afrika Strategien entwickeln, die die Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben. Denn der Zugang zu bezahlbarer erneuerbarer Energie ist vor allem in den ländlichen Regionen die Voraussetzung für menschliche Entwicklung sowie für Fortschritte in der Armutsbekämpfung.

Die Ergebnisse des Workshops werden dokumentiert und in Kürze veröffentlicht.

Hier finden Sie das detaillierte Programm der Veranstaltung.

 

Die Präsentationen des Workshops stehen hier für Sie zum Download bereit:

  • "The challenges of African Energy Policy in the 2010". Presentation by Dr. Ibrahim Togola, Mali Folkecenter, Mali.
    Download der Präsentation
  • "IRENA – A New Paradigm Shift of Sustainable Energy for People". Presentation by Mika Ohbayashi, IRENA, United Arab Emirates.
    Download der Präsentation
  • "Situation sur les energies renouvables en Republique Democratique du Congo". Jean-Luc Ekwa MponyoM Bokete, Church of Christ (ECC), DR CONGO
    Download der Präsentation

(Kopie 15)

Erneuerbare Energien für Afrika

Copyright by lineair/das fotoarchiv

Der Zugang zu  nachhaltiger Energie ist ein Schlüssel zur Armutsbekämpfung. Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und die Africa-EU-Energy Partnership (AEEP) sind beides Institutionen, die die Nutzung Erneuerbarer Energien  in Afrika vorantreiben wollen. 

Ihre Arbeitsweisen sind dabei sehr unterschiedlich. Während AEEP den politischen Dialog verfolgt, baut IRENA gezielt ein Netzwerk von Experten auf, um das technische Know How zu vermitteln.  

Der Workshop "IRENA and the Africa-EU Energy Partnership", der am Montag, den 14. Juni in Berlin stattfindet,  geht der Frage nach, was IRENA und AEEP für  eine nachhaltige Energieversorgung in Afrika tun können. Zudem soll erörtert werden, wie die Zivilgesellschaft in Afrika und Europa besser in diesen Prozess eingebunden werden kann.

Veranstalter des Workshops sind das Forum Umwelt und Entwicklung, der Evangelische Entwicklungsdienst und VENRO.

Hier können Sie sich zum Workshop anmelden.
Das Programm des Workshops PDF

(Kopie 13)

Sybille Fezer/medica mondiale

Die gemeinsame Afrika-EU Strategie hat wenig Aussicht auf Erfolg, wenn keine Nachbesserungen beim zweiten Aktionsplan durchgeführt werden. Geschlechtergerechtigkeit und ländliche Entwicklung müssten stärker in den Fokus der Partnerschaft rücken, so die Forderung von VENRO nach einem Treffen der Minister der EU und Afrikas in Luxemburg Ende April.

„Zu unserem Bedauern sind bei der Partnerschaft zu Handel, regionaler Integration und Infrastruktur keinerlei Fortschritte erzielt worden. Die Nahrungskrise 2008 hat deutlich gezeigt, dass vor allem die ländliche Entwicklung ein Schwerpunktthema sein muss. Die meisten Menschen in Afrika leben in ländlichen Gebieten“, sagt VENRO-Vorstandsvorsitzender Ulrich Post.  

VENRO kritisiert zudem, dass es keine eigene Partnerschaft zu Gender gibt. „Ohne gleichberechtigte Teilhabe von Frauen hat die gemeinsame Afrika-EU-Strategie keine Aussicht auf Erfolg“, so Post.

Der offizielle Bericht des Treffens der Ministertroika PDF
Die VENRO-Pressemitteilung PDF

germanwatchstudie

Anpassung an den Klimawandel in der Afrika-EU-Strategie:
Der Klimagipfel in Kopenhagen

(Kopie 12)

Copyright Geoff Sayer / Oxfam

VENRO und Germanwatch veröffentlichen Studie zum Klimawandel 

Vor allem in Afrika sind die Auswirkungen des Klimawandels schon heute deutlich spürbar. Der Kontinent wird auch in Zukunft besonders unter den Folgen des Klimawandels leiden, obwohl er kaum dazu beigetragen hat.
Deshalb müssen dringend Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen werden.
Die größte Herausforderung für afrikanische Staaten ist die Finanzierung, beispielsweise von Technologien, für eine erfolgreiche Anpassung. 

Die Klimapartnerschaft der Afrika-EU-Strategie hat es sich zum Ziel gesetzt, eine gemeinsame Agenda für Klimapolitik zu schaffen. Innerhalb der letzten beiden Jahre hat die Partnerschaft Ziele und Kooperationsmöglichkeiten für den Dialog in Kopenhagen ausgearbeitet. Allerdings bleibt auch sie Lösungen zur Frage der Finanzierung schuldig.

Germanwatch und VENRO fordern daher eine stärkere Zusammenarbeit im Rahmen der Gemeinsamen Afrika-EU-Partnerschaft.
Afrika und Europa müssen an einem Strang ziehen, damit die Anpassung an den Klimawandel erfolgreich ist.

Download der Studie

Konferenz

Zivilgesellschaft fordert Verbesserungen im Aktionsplan:

Ist die Afrika-EU-Partnerschaft wirklich eine Partnerschaft von der die Armen profitieren? Am Montag dem 30. November diskutierten afrikanische und europäische Vertreter von Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft die Chancen und Herausforderungen der Afrika-EU-Strategie. Organisiert wurde die Konferenz von VENRO in Kooperation mit dem Europäischen Dachverband CONCORD und der Deutschen Welle.

Vor zwei Jahren trat der erste Aktionsplan der Partnerschaft in Kraft, doch gebracht hat dieser den Menschen, vor allem in Afrika, bisher wenig: 70 Prozent der Armen sind Frauen, 80 Prozent der Armen leben in ländlichen Regionen und nur 10 Prozent von ihnen haben Zugang zu Energie.
Deshalb diskutierten die Teilnehmer vor allem, was bei einem zweiten Aktionsplan, der voraussichtlich ab 2011 in Kraft treten wird, berücksichtigt werden soll.

Die zivilgesellschaftlichen Vertreter im Saal waren sich einig: Die Afrika-EU-Strategie braucht eine eigene Partnerschaft zu Gender! Als Querschnittsthema wird dem Gender-Bereich nicht genug Aufmerksamkeit eingeräumt. Denn gute Regierungsführung, Demokratisierungsprozesse und nachhaltige Entwicklung sind ohne aktive und gleichberechtigte Beteiligung von Frauen nicht umsetzbar.

Ein Zugang zu nachhaltiger Energie ist der Schlüssel für Entwicklung und Fortschritt in Afrika, da waren sich die Panelisten einig. Es ist aber essentiell, dass besonders die Menschen in ländlichen Gebieten an eine Energieversorgung angeschlossen sind. Ein neuer Aktionsplan sollte deshalb besonders kleine und dezentrale Projekte innerhalb der Energiepartnerschaft fördern. Für die Armen ist wichtig, dass sie Energie in Einkommen umwandeln können.

Auf dem Panel zu Handel, regionale Integration und Infrastruktur entzündete sich eine lebhafte Diskussion um die Beziehungen zwischen der Afrika-EU-Strategie und den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA). Die WPA wurden bisher explizit im Aktionsplan ausgeklammert. In ihrer jetzigen Form sind die WPA nicht entwicklungsfördernd!
Einig waren sich die Teilnehmer, dass regionale Integration eine Priorität der afrikanischen Staaten ist. Als großes Entwicklungshindernis wurde die mangelnde Infrastrukturentwicklung im ländlichen Raum angeführt.

 

Überschrift Konferenz

Partnership for the Poor?
The Joint Africa-EU Strategy: Risks and Opportunities

Konferenz

Copyright by epd

Am 30. November 2009 veranstaltet VENRO in Kooperation mit dem europäischen Dachverband CONCORD und der Deutschen Welle eine internationale Konferenz in der Deutschen Welle.

Im Dezember 2007 beschlossen europäische und afrikanische Regierungschefs die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie. Sie sollte den Beginn einer neuen politischen Partnerschaft auf Augenhöhe markieren.

In der Abschlusserklärung heißt es: “We will develop this partnership of equals, based on the effective engagement of our societies, in order to achieve significant results in our fundamental commitments, namely: the attainment of the Millennium Development Goals.”

Seit 2007 ist es in der Öffentlichkeit ruhig geworden um die Strategie. Die internationale Konferenz “Partnership for the Poor” möchte nach zwei Jahren Bilanz ziehen. Welchen Nutzen hat die Strategie den Armen bisher gebracht? Welche Risiken und Möglichkeiten bietet die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie für die Armutsbekämpfung. Sind Richtungswechsel in der Politik erforderlich? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft in Afrika und Europa?
Im Fokus stehen die Themen Governance und Gender, Nachhaltige Energie für Afrikas Entwicklung, sowie Regionale Integration und Handel.
Eingeladen sind afrikanische und europäische Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. 

Zum Programm der Konferenz.

Anmelden können Sie sich bereits jetzt mit einer email an:
afrikas.perspektive(at)venro.org

International Symposium:
Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa

Symposium

Afrika braucht dringend eine Energiewende!
Dies ist das Ergebnis des Internationalen Symposiums „Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa“, zu dem VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung am 25. August in Bonn geladen hatten.
Rund 50 Expertinnen und Experten von Nichtregierungsorganisationen, der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit sowie aus Wissenschaft und Forschung diskutierten die Möglichkeiten und Herausforderungen von Bioenergieprojekten in Sub-Sahara Afrika.  

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung einer von VENRO und dem Forum Umwelt und Entwicklung in Auftrag gegebene Studie des International Center for Energy, Environment and Development (ICEED), mit dem Titel “Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa“. Neben der Vorstellung der Studie durch Ewah Eleri, den Leiter von ICEED und der anschließenden Diskussion, gab es weitere Beiträge afrikanischer und europäischer Partner, die ihre Sicht und die Möglichkeiten erneuerbarer Energien in Afrika darlegten. Zudem diskutierten auf einem Panel Vertreter der afrikanischen und europäischen Zivilgesellschaft, Regierungsvertreter und Teilnehmer aus Forschung und Industrie über Kriterien für erfolgreiche Bioenergie-Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit.  

Sie stellten fest, dass Biomasse für 80 Prozent der afrikanischen Bevölkerung die Hauptenergiequelle ist. Die Nutzung von Feuerholz, vor allem für Haushaltsenergie, ist oft nicht nachhaltig. Luftverschmutzung durch ineffiziente Kochöfen fordert jährlich eine halbe Million Tote. Zugang zu moderner Bioenergie muss daher eine Schlüsselrolle in der Energiepolitik spielen.  

Der fehlende Zugang zu moderner Energie ist ein wesentliches Entwicklungshemmnis in Afrika. Die nationalen und internationalen Geber müssen dieser Problematik dringend mehr Aufmerksamkeit widmen. Energieversorgung ist keine technische, sondern eine politische Frage, und muss insbesondere in der ländlichen Entwicklung eine größere Rolle spielen. Die Afrika-EU-Energiepartnerschaft muss die afrikanischen Länder dabei unterstützen, politische Rahmenbedingungen für die Nutzung von moderner Bioenergie zu schaffen.  

Zudem sollte Afrikas Energiepolitik die Potenziale dezentraler erneuerbarer Energien stärker berücksichtigen. Zentralisierte Großkraftwerkspläne können die Energiearmut weiter Teile des Kontinents nicht beheben. Für die Produktion von Bioenergie müssen Nachhaltigkeitsstandards vereinbart werden, um sicherzustellen, dass dies einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leistet und nicht nur die Interessen von Investoren erfüllt.  

Weiterhin wurde auch das grundsätzliche Politikversagen vieler afrikanischer Regierungen, Korruption und schlechte Regierungsführung kritisiert. Das Setzen von Energiezielen könnte die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele in Afrika befördern. Deshalb sollten Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Regierungen stärker zusammen arbeiten um diese enorme Herausforderung anzugehen.  

Das VENRO-Projekt Afrikas Perspektive – Europas Politik wird die Afrika-EU-Energiepartnerschaft auch weiterhin aktiv begleiten. Mehr Informationen zu geplanten Veranstaltungen finden Sie hier.

ppp

Die Präsentationen und Reden des Symposiums stehen hier für Sie zum Download bereit:

  • "Africa´s Energy Needs: The Status Quo" Presentation by Amanda Luxande, Renewable Energy & Energy Efficiency Partnership (REEEP), Republic of South Africa.
    Download der Präsentation
  • "Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa" Presentation and Discussion of the Paper by Ewah Eleri, International Centre for Energy, Environment & Development (ICEED), Nigeria.
    Download der Präsentation
  • "Large-scale Biofuels Programmes in Africa — Who Benefits?" Presentation by Andrew Scott, Practical Action, United Kingdom.
    Download
  • Die Ergebnisse des Symposiums als PDF

Der Entwurf der Studie zu Bioenergie liegt vor

Ewah Eleri (ICEED): Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa. Entwurf einer Studie herausgegeben von VENRO und dem Forum Umwelt und Entwicklung anlässlich des gleichnamigen Symposiums am 25. August 2009 in Bonn. (Entwurf).

Download: PDF

25.08.2009 – Internationales Symposium: Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa

Internationales Symposium Erneuerbare Energie – Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa
Haus der Evangelischen Kirche in Bonn

Moderne und Dezentrale Bioenergienutzung ist das Thema des Symposiums, das VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung im Rahmen des Projekts „Afrikas Perspektive – Europas Politik“ veranstalten.

Die Diskussion über Bioenergie wird zu oft auf Biokraftstoffe reduziert. Doch diese sind nur eine Möglichkeit Biomasse für Energiegewinnung zu nutzen. Zehn Prozent des weltweiten Energieverbrauchs werden durch traditionelle Biomasse, wie Brennholz und Viehdung, gedeckt. In Sub-Sahara Afrika liegt der Verbrauch in einigen Ländern sogar bei bis zu 90 Prozent. Die Nutzung ist zumeist nicht nachhaltig. Es wird mehr Holz verbrannt, als nachwachsen kann und durch die Verbrennung von Viehdung werden dem Boden wichtige Nährstoffe vorenthalten. Eine der Folgen ist die fortschreitende Wüstenbildung.

Das Symposium stellt moderne erneuerbare Energieoptionen für Sub-Sahara Afrika in den Mittelpunkt:
Wie können ländliche Gebiete Afrikas an eine moderne Energieversorgung angeschlossen werden? Was für eine Rolle spielt Bioenergie in diesem Zusammenhang und in welchem Maße können Biokraftstoffe Rohölimporte ersetzen? Wie sind Exportorientierte Biokraftstoffprogramme einiger afrikanischer Regierungen zu bewerten?

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Vorstellung einer von VENRO und dem Forum Umwelt und Entwicklung in Auftrag gegebene Studie des International Center for Energy, Environment and Development (ICEED), mit dem Titel “Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa“. Neben der Vorstellung der Studie durch Ewah Eleri, den Leiter von ICEED und der anschließenden Diskussion, wird es weitere Beiträge afrikanischer Partner geben, die ihre Sicht und die Möglichkeiten erneuerbarer Energien in Afrika darlegen.
Zudem werden auf einem Panel Vertreter der afrikanischen und europäischen Zivilgesellschaft, Regierungsvertreter und Teilnehmer aus Forschung und Industrie über Kriterien für erfolgreiche Bioenergie-Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit diskutieren.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Sie können sich noch bis zum 20. August 2009 unter afrikas.perspektive@venro.org anmelden.

Weitere Informationen und Anmeldung.

Zivilgesellschaftliches Positionspapier erschienen

© by Luise Richard

VENRO hat jetzt das Positionspapier „The Joint Africa Strategy and Poverty Eradication“ veröffentlicht. Das Papier wurde im April dieses Jahres auf der internationalen Partnerkonferenz des VENRO-Projekts „Afrikas Perspektive – Europas Politik“ erarbeitet. Die Konferenz fand in der kenianischen Hauptstadt Nairobi statt.

Das Positionspapier enthält Forderungen zur Afrika-EU-Strategie an politische Entscheidungsträger beider Kontinente. Das Dokument wurde von afrikanischen und europäischen zivilgesellschaftlichen Vertreterinnen und Vertreter gemeinsam erarbeitet.

Die Publikation kann kostenfrei unter afrikas.perspektive(at)venro.org bestellt werden

Mehr Informationen zur Konferenz in Nairobi.

Das Positionspapier der Nairobi-Konferenz in Englisch.
Das Positionspapier der Nairobi-Konferenz in Französisch.

African and European NGOs claim
for a people-centred Africa-EU Strategic Partnership  

International Conference of the Civil Society in Nairobi  

Englischer Text

Agnes Abuom director of TAABCO
Copyright:Nicholas S. Wambingwa

People have to be at the core of an Africa-EU Strategic Partnership was the conclusion made by representatives from twelve African countries and Germany who met in Nairobi on the 6th and 7th of April. At the international conference, organised by the Kenyan resource organisation TAABCO and VENRO, the Umbrella Association of German Development CSOs, the participants assessed shortcomings and opportunities of the Strategy which was approved by the Heads of State and Government meeting in Lisbon, Portugal in 2007.  

Agnes Abuom director of TAABCO stretched: “Trade between Europe and Africa could provide a real chance for development, but because of the EPA, the relations have been distorted. Civil Society Organizations in Africa and Europe have therefore engaged in campaigning for real development oriented trade relations.

She further noted that the concerns and demands of Civil Society in the EPA process have been ignored hence civil society is sceptical about their   concerns and perspectives regarding the JAES approach being addressed.   Energy security is a major concern both in Africa and Europe.

Improved access to modern energy services that are affordable, climate-friendly and sustainable are required as this is lacking for large parts of Africa´s population, especially in rural areas, stressed Christa Randzio-Plath, VENRO vice-chairperson. Africa and the EU should put the right to food first in their pursuit of energy security through bioenergy, she said. Energy efficiency should be promoted and imported fossil fuels should be replaced with domestic renewable energies.

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Positionspapier

Lesen Sie das Positionspapier der Partnerkonferenz von Nairobi zur Afrika-EU-Strategie.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)