Infrastruktur

Infrastrukturelle Entwicklung  

Infrastrukturelle Entwicklung ist ausschlaggebend für die Gewährleistung grundlegender Menschenrechte, wie das Recht auf Nahrung, der Zugang zu sauberem Wasser, Gesundheitsversorgung, Bildung, Mobilität und Information sowie das Recht auf Vereinigungsfreiheit.
Gegenwärtig ist infrastrukturelle Entwicklung ein Top-Down-Prozess, der sich negativ auf die Kommunen auswirkt. Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage sowie den Zugang zu natürlichen Ressourcen, wie sauberes Wasser und Vegetation.

Zentrale Forderungen der Zivilgesellschaft:

  1. Infrastrukturelle Entwicklung sollte ein partizipativer demokratischer Prozess sein, der die Sichtweisen und Interessen der betroffenen Bevölkerung berücksichtigt;  
  2. Infrastrukturelle Entwicklungsprogramme sollten die landwirtschaftliche, verarbeitende und kleinunternehmerische Entwicklung bevorzugt berücksichtigen. Um Lebensgrundlagen zu verbessern, sollten Wertsteigerung und Qualitätsförderung lokalen Bedürfnissen entsprechen;  
  3. Den regionalen Entwicklungsstrategien und Programmen Afrikas müssen Ressourcen zur infrastrukturellen Entwicklung zur Verfügung gestellt werden,  etwa durch den Aufbau von Verkehrs- und Kommunikationsnetzen.  Nur so kann nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung gefördert werden;  
  4. Infrastrukturelle Entwicklung sollte öffentlichen gemeinnützigen Lösungen Vorrang einräumen. Wechselseitige Kooperationen zwischen Regierungen und kommunalen Versorgungsbetrieben in Europa und Afrika sollten unterstützt werden.

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Positionspapier

Lesen Sie das Positionspapier der Partnerkonferenz von Nairobi zur Afrika-EU-Strategie.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)