Förderung von Geschlechtergerechtigkeit
Gender

- © Dieter Schütz / pixelio.de
Als neues Paradigma der Beziehungen zwischen der EU und Afrika zielt die gemeinsame Afrika-EU-Strategie darauf ab, den Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. Sie bietet daher die Chance Frauen und Männer in Afrika und Europa gleichermaßen in den Prozess miteinzubeziehen und zwar unabhängig von Alter, ethnischer und sozialer Herkunft. Um dies sicherzustellen müssen, Gleichstellungsfragen als Querschnittsthema aller acht Partnerschaften und aller prioritären Maßnahmen der gemeinsamen Afrika-EU-Strategie zu betrachtet werden.
Innerhalb Afrikas, bietet die Frauendekade − African Women's Decade, 2010−2020 − der Afrikanischen Union (AU), eine Möglichkeit, Standards für eine geschlechtergerechte Gesellschaft zu setzen. Dabei knüpft sie an Verpflichtungen zur Geschlechtergleichstellung an, die von den Mitgliedsstaaten der EU und der AU in Rahmenkonventionen festgelegt wurden. Hierzu zählen etwa das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW), der Aktionsplattform von Beijing sowie dem Maputo-Protokoll und dem Maputo-Aktionsplan. Die gemeinsame Afrika-EU-Strategie muss nach diesen Rahmenkonventionen ausgerichtet werden sowie an zukünftigen Politiken, wie dem Partnerschaftsabkommen von Cotonou.
Local Power and Women´s Rights –
Gender Perspectives on Decentralisation Processes
"Local Power and Women´s Rights – Gender Perspectives on Decentralisation Processes". Workshop of African and European Civil Society Organisations in Bonn, November 2009.
VENRO (Hrsg.), Mai 2010.
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