Pressemitteilungen Aktuell

Aktuelle Pressemitteilungen

  • 15.06.2010

    Energiearmut überwinden
    Neue Strategien für Afrika erforderlich    

    Berlin, 15.06.2010 – Die Überwindung der  Energiearmut ist eine Voraussetzung für Entwicklung. Deshalb sollten die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und die Afrika-EU-Energiepartnerschaft (AEEP) stärker zur Armutsbekämpfung genutzt werden. Dies ist das Ergebnis eines Internationalen Workshops zu Erneuerbaren Energien in Afrika, der am 14. Juni in Berlin stattfand. Veranstalter waren VENRO, das Forum Umwelt und Entwicklung und der Evangelische Entwicklungsdienst.

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  • 29.04.2010

    Africa-EU Strategy put to the test
    Shortcomings in the Action Plan

    Bonn, 29th April 2010 – The Joint Africa-EU Strategy will have few prospects of success if no improvements are made to the second Action Plan. Gender justice and rural development need to come more to the fore. This was demanded by the Association of German Development Non-Governmental Organisations (VENRO) on the occasion of the meeting of the Ministerial Troika of the EU and Africa in Luxembourg on the 26th April.

    We regret that no progress has been made in the Partnership on Trade, Regional Integration and Infrastructure. The 2008 food crisis has clearly shown that rural development needs to be a focal issue in particular. Most people in Africa live in rural regions, says VENRO Chairman Ulrich Post.

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  • 28.04.2010

    Afrika-EU-Strategie auf dem Prüfstand
    Mängel beim Aktionsplan

    Bonn, 28. April 2010 – Die gemeinsame Afrika-EU Strategie hat wenig Aussicht auf Erfolg, wenn keine Nachbesserungen beim zweiten Aktionsplan durchgeführt werden. Geschlechtergerechtigkeit und ländliche Entwicklung müssten stärker in den Fokus der Partnerschaft rücken, so die Forderung des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) anlässlich des Treffens der Minister der  EU und Afrikas in Luxemburg am 26. April.

    „Zu unserem Bedauern sind bei der Partnerschaft zu Handel, regionaler Integration und Infrastruktur keinerlei Fortschritte erzielt worden. Die Nahrungskrise 2008 hat deutlich gezeigt, dass vor allem die ländliche Entwicklung ein Schwerpunktthema sein muss. Die meisten Menschen in Afrika leben in ländlichen Gebieten“, sagt VENRO-Vorstandsvorsitzender Ulrich Post.

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  • 10.12.2009

    Klimagipfel: EU muss zahlen
    Forderungen Afrikas ernst nehmen  

    Bonn, 10. Dezember 2009 –  Die Europäische Union (EU) muss den afrikanischen Staaten mehr Finanzmittel für die Klimafinanzierung zur Verfügung stellen und zwar zusätzlich zu  bereits bestehenden Verpflichtungen. Dies hat jetzt der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) anlässlich des heutigen EU-Gipfels zur Soforthilfen in Brüssel gefordert.

    „Die EU feiert sich als Vorreiter beim Klimaschutz, bei der Finanzierung stiehlt sie sich aber aus ihrer Verantwortung“, so VENRO-Vorstandsmitglied Bernd Bornhorst.  Es sei nicht hinnehmbar, dass Mittel zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel in das ODA-Ziel von 0,7 Prozent angerechnet würden –  so wie das die Bundesregierung am 3. Dezember im Bundestag beschlossen hat.  

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  • 18.11.2009

    Afrika-EU-Partnerschaft
    Was hat sie den armen Menschen gebracht?

    Internationale Konferenz: Partnership for the Poor?
    The Joint Africa-EU Strategy: Risks and Opportunities

    Bonn, 18. November 2009 – Im Dezember 2007wurde die gemeinsame Afrika-EU-Strategie von afrikanischen und europäischen Staats-und Regierungschefs in Lissabon beschlossen. Ziel war es vor allem die afrikanische Zivilbevölkerung einzubeziehen. Doch ist dies tatsächlich gelungen?

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  • 26.08.2009

    Afrika braucht Energiewende –
    Bioenergienutzung nachhaltig gestalten  

    Bonn, 26.8.2009 – Afrikas Energiepolitik braucht eine Kehrtwende. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der bessere Zugang der Bevölkerung zu nachhaltigen Energien. Ohne diesen Zugang droht der Kontinent wirtschaftlich weiter abgehängt zu werden. Dies ist das Ergebnis der internationalen Fachtagung, „Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa“, die am 25. August in Bonn stattfand.  

    „Der fehlende Zugang zu moderner Energie ist ein wesentliches Entwicklungshemmnis in Afrika. So kann die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, durch eine effiziente und nachhaltige Energiepolitik gesenkt werden“, sagt die stellvertretende VENRO-Vorstandsvorsitzende Christa Randzio-Plath. Die nationalen und internationalen Geber müssten deshalb mehr in die Nutzung moderner Energie investieren.  

    Für 80 Prozent der afrikanischen Bevölkerung ist Biomasse die Hauptenergiequelle. Die Nutzung von Feuerholz in den afrikanischen Haushalten ist weit verbreitet – mit schwerwiegenden Folgen. Die durch die ineffizienten Kochöfen produzierte Luftverschmutzung fordert jedes Jahr bis zu einer halben Million Tote.

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  • 19.05.2009

    Entwicklungsabkommen statt Freihandelsverträge
    EU muss AKP-Staaten mehr Rechte einräumen  

    Bonn, 19.05.2009 – Die Europäische Union (EU) muss bei den Handelsbeziehungen mit den Staaten Afrikas, des karibischen Raumes und des Pazifischen Ozeans (AKP-Staaten) stärker Entwicklungsaspekte berücksichtigen. Dies hat der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungs-organisationen (VENRO) anlässlich des heutigen Treffens der EU-Entwicklungsminister im Rahmen des Rats in Brüssel gefordert.  

    „Es ist gut, dass die EU-Handelskommissarin Catherine Ashton mehr Flexibilität in den derzeitigen Verhandlungen der Wirtschaftsabkommen (EPAs) zulassen möchte. Dies muss aber auch für die Interimsabkommen gelten“, so VENRO-Vorstandsvorsitzende Claudia Warning. „Voraussetzung hierfür ist, dass die EU die Änderungswünsche der AKP-Länder ernst nimmt.“  

    Besonders der bereits bestehende Schutz für die lokale Agrarproduktion dürfe nicht durch einschränkende Klauseln in anderen Artikeln der Abkommen wieder aufgehoben werden. Dies verstoße gegen die Welthandelsregeln. Mit Blick auf die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Entwicklungsländer am härtesten trifft, müssten vor allem die finanziellen Folgen im Rahmen der festgelegten Liberalisierung neu berücksichtigt werden. 

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  • 29.04.2009

    People in Africa left out
    VENRO calls for U-turn in Africa-EU Strategy  

    Bonn, 28.04.2009 –The Joint Africa-EU strategy will only be able to reckon with success if civil society is more strongly involved in the process. So far, the interests of the African population have only been given insufficient consideration, the Association of German Development Non-Governmental Organisations (VENRO) criticises on the occasion of the meeting between European and African ministers, held in Luxembourg on the 28th April.  

    “The Strategy explicitly guarantees people’s participation. But this is only on paper and has nothing to do with reality,” says Deputy VENRO Board Chair Christa Randzio-Plath. She adds that there are hardly any representatives of civil society in the Joint Expert groups. However, the topics addressed there, such as energy security, trade, climate change and gender justice, affect the poor population and the women of the African continent in particular.  

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  • 28.04.2009

    Afrikanische Bevölkerung außen vor
    VENRO fordert Kehrtwende in Afrika-EU-Strategie  

    Bonn, 28.04.2009 – Die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie hat nur Aussicht auf Erfolg, wenn die Zivilgesellschaft stärker in den Prozess eingebunden wird. Bisher wurden die Interessen der afrikanischen Bevölkerung nur unzureichend berücksichtigt, kritisiert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) anlässlich des am 28. April in Luxemburg stattfindenden Treffens der europäischen und afrikanischen Minister.  

     „In der Strategie wird die Beteiligung der Bevölkerung ausdrücklich garantiert. Doch das steht nur auf dem Papier und hat nichts mit der Realität zu tun“, so die stellvertretende VENRO-Vorstandsvorsitzende Christa Randzio-Plath. In den sogenannten Expertengruppen gebe es kaum zivilgesellschaftliche Vertreter. Dabei würden die dort behandelten Themen, wie Energiesicherheit, Handel, Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit insbesondere die arme Bevölkerung und die Frauen des afrikanischen Kontinents betreffen.

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  • 08.04.2009

    Afrika-EU-Strategie
    Zivilgesellschaft muss im Zentrum stehen

    Bonn, 8.04.2009 – Im Mittelpunkt der Afrika-EU-Partnerschaft müssen die Belange der Bevölkerung stehen. Dies haben Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen auf einer internationalen Konferenz in der kenianischen Hauptstadt Nairobi vom 6. bis 7. April gefordert.

    Auf der von der kenianischen Forschungs-und Beratungsagentur TAABCO und dem Bundesverband Entwicklungspolitik VENRO organisierten Konferenz, wurde über die Schwächen und Chancen der Gemeinsamen EU-Afrika-Strategie diskutiert, die 2007 von Staats-und Regierungsvertretern in Lissabon verabschiedet worden ist.

    „Der Handel zwischen Europa und Afrika könnte eine Chance für Entwicklung bieten, aber aufgrund der Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA), sind die Beziehungen verzerrt“, so Agnes Abuom, Direktorin von TAABCO. Das sei der Grund, warum zivilgesellschaftliche Organisationen in Afrika und Europa sich für Handelsbeziehungen einsetzten, die tatsächlich Entwicklung ermöglichen. Die Ängste und Forderungen der Zivilgesellschaft seien zudem im WPA-Prozess ignoriert worden.  

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Positionspapier

Lesen Sie das Positionspapier der Partnerkonferenz von Nairobi zur Afrika-EU-Strategie.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)